In Generationen denken und Vorsorge betreiben

Im vergangenen Jahr hat die Deutsche Wohnen eines ihrer wichtigsten Ziele erreicht: Der Anteil des Segments Pflege und Betreutes Wohnen wurde stark ausgebaut und liegt nun bei rund 12 %.6
Dieses Ziel ist vor allem durch Zukäufe erreicht worden. Geeignete Objekte zu finden, ist dabei nicht immer einfach, weil die Qualität ­stimmen muss.

„Damit wir uns mit einem Kauf beschäftigen, müssen vor allem drei Parameter stimmen: die Lage in einer Metropolregion, die Architektur und Bausubstanz sowie der Betreiber. Wenn wir uns neben dem Kauf der Immobilie auch an einem Unternehmen beteiligen, dann setzen wir auf große Partner, die schon lange auf dem Markt sind“, sagt René Nikodem, Director Asset Management bei der Deutsche Wohnen. Der Strategie, sich vor allem in den wachsenden Städten und Ballungsräumen zu engagieren, folgt die Deutsche Wohnen schon lange erfolgreich. Auch die Wertschätzung von architektonischer Qualität gehört zum Markenkern des Konzerns. „In Bezug auf Pflege und Wohnen im Alter werden jedoch zusätzliche Parameter wichtig“, so Nikodem. „Nach Möglichkeit sollten die Häuser nicht älter als zehn Jahre und für die Pflege geplant und gebaut sein, weil sie in der Regel nur dann die Anforderungen an ein modernes und menschenfreundliches Leben im Alter erfüllen.“

Insgesamt ist die Zahl der Pflegeplätze im Berichtsjahr durch Kauf und Beteiligung um rund 5.400 Plätze – aufgeteilt auf 37 Standorte – gewachsen. Über 80 % liegen dabei in attraktiven Metropolregionen. Einen Schwerpunkt bildet Hamburg mit 13 neuen Einrichtungen. Hier wurde für die Bewirtschaftung zunächst eine Minderheitsbeteiligung mit der PFLEGEN & WOHNEN HAMBURG GmbH eingegangen. Die anderen 24 Einrichtungen sind langfristig an namhafte Betreiber verpachtet.