Fünf ­Genera­tionen – ein großes Team

Die Deutsche Wohnen ist immer im Wandel. Es gibt neue Quartiere, neue Ge­­­schäfts­felder und neue Mit­­arbeiter­. Im Jahr 2018 ­waren es allein 275 neue Kollegen, die ab jetzt zu ihrem Arbeits­platz bei der ­Deutsche ­Wohnen fahren. Mittlerweile arbeiten an den Standorten des Konzerns fünf verschie­dene Generationen gemein­­sam. Jede Generation hat dabei ihre ganz eigenen Er­­war­tun­gen an die Arbeit und den Arbeits­platz.

Stephanie Krumnow
Director Personal- und Organisations­entwicklung

„Es muss einen Wissens- und Erfahrungstransfer geben – über Standorte, Abteilungen und ­Generationen hinweg.“

Bei der Zusammenarbeit in einem großen Unternehmen, das in manchem einem Motor mit seinen verschiedenen Teilen und Zahnrädern gleicht, ist das Wissen um die Arbeit der anderen wie Öl, das die Abläufe geschmeidig macht.

Überraschung! Die Mystery Meetings

Im Jahr 2018 wurde ein Verfahren mit dem geheimnisvollen Namen Mystery Meeting ein- und auch gleich drei Mal durchgeführt. „Bei einem Mystery Meeting kann sich jeder zu einem Treffen mit einem Kollegen auslosen lassen, ohne vorher zu wissen, wer es denn sein wird. Dann verabredet man sich, trinkt einen Kaffee und tauscht sich über die Arbeit aus“, erklärt Stephanie Krumnow. Sie ist Director Personal- und Organisationsentwicklung und schätzt diese Form des Austauschs, „weil wir auf diesem Weg mehr Verständnis schaffen, über die Arbeit, die im eigenen Haus geleistet wird. Dazu entstehen neue Netzwerke, die die Arbeit einfacher machen.“ Mit der Menge an Teilnehmern ist sie sehr zufrieden. Allein im letzten Durchgang haben sich in den beiden Berliner Hauptstandorten mehr als 70 Mitarbeiter zu einem Mystery Meeting gemeldet.

Schulungen in Sachen Generationenverständnis

Die Kommunikation zwischen den Generationen ist seit jeher nicht ohne Reibung. „Menschen, die in den Sechziger- oder Siebzigerjahren geboren wurden, hatten Eltern, die ganz anders waren als die späteren Elterngenerationen. Entsprechend unterscheiden sich ihre Kinder, die heute bei uns eine Ausbildung machen, zum Teil erheblich von den Auszubildenden der Generationen davor“, sagt Stephanie Krumnow. Deshalb wurden die Ausbildungsbeauftragten im Berichtsjahr erfolgreich psychologisch geschult, um für mehr Verständnis zwischen den Generationen zu sorgen. „Das Eingehen auf die individuellen Bedürfnisse in diesem Rahmen ist wichtig“, sagt Stephanie Krumnow, „weil sehr gute Auszubildende heute schwerer zu rekrutieren sind.“

Mehr Platz für Kommunikation, agiles Denken und Arbeiten: In der ersten Etage unserer Zentrale entstanden 2018 Open-Space-­Büroflächen.

Von der Ausbildung bis zum Austritt

Wer bei der Deutsche Wohnen tätig ist, arbeitet in einem Unternehmen, das sich vielfach von anderen unterscheidet. Den Unterschied machen zum Beispiel Qualität in der Architektur, nachhaltiges Wirtschaften und neue Geschäftsfelder. Anders ist auch die Begrüßung der neuen Kollegen im Rahmen eines „Onboarding“. Aber auch die Verabschiedung, wenn Menschen aus dem Konzern austreten, um eine andere Stelle anzunehmen. „Wir suchen in unseren Austrittsgesprächen nach den Gründen, denn nur so können wir lernen, immer besser zu werden“, erklärt Stephanie Krumnow.

Auf das Mindset kommt es an

Eigentlich spielt es für eine erfolgreiche Arbeit keine Rolle, ob jemand 25 oder 50 Jahre alt ist. Laut Krumnow kommt es auf die Sicht- und Denkweise beziehungsweise das richtige Mindset an. Es geht also um die Mentalität oder die Einstellung und das bedeutet für die Mitarbeiter nicht, in Quadratmetern Wohnfläche oder in Abteilungszuschnitten zu denken, sondern daran, dass Kunden und Kollegen als Menschen im Mittelpunkt stehen.

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