Gutes Feedback und zugleich mehr Feedback gewünscht

Die Deutsche Wohnen führt regelmäßig Mitarbeiterbefragungen durch, um zu erfahren, wie zufrieden die Beschäftigten sind und welche Wünsche sie in Bezug auf ihren Arbeitsplatz haben. Nach der Befragung im Frühjahr 2018 haben wir uns im Dezember 2019 wieder an unsere Mitarbeiter mit entsprechenden Fragen gewandt. Die Ergebnisse können sich gut sehen lassen.

Das beginnt mit der Anzahl der Teilnehmer, die mit 71 % wieder überdurchschnittlich hoch war. Davon sind wiederum 77 % mit der Deutsche Wohnen als Arbeitgeber zufrieden – das ist ein sehr gutes Ergebnis. Besonders positiv ins Auge fiel den Teilnehmern dabei die gute Willkommenskultur, von der die profitierten, die im Unternehmen neu beginnen.

Aber auch die eigene Situation wurde weitgehend positiv bewertet: So schätzen rund 80 % die Unterstützung, die sie im eigenen Team erhalten. Dazu ist die Zufriedenheit mit dem betrieblichen Gesundheitsmanagement spürbar gestiegen. Waren es im Vorjahr 51 %, die die Maßnahmen zur Förderung der Gesundheit als hilfreich bewerteten, gaben dieses Mal 74 % eine positive Rückmeldung.

Ebenfalls verbessert hat sich der Blick auf die Führungskräfte. 72 % der Mitarbeiter und Führungskräfte bewerten ihre eigene Führungskraft als konfliktfähig. Das ist ein Plus von sechs Prozentpunkten. Beigetragen haben zu dieser Entwicklung die umfangreichen Maßnahmen im Rahmen der Führungskräfteentwicklung. Dazu gehörten neben dem Nachwuchsprogramm und Psychologie für Führungskräfte auch Medien- und Kommunikationstrainings sowie individuelle Coachings. Dieser eingeschlagene Weg der aktiven Unterstützung der Führungskräfte soll auch in Zukunft weitergegangen werden.

Im Überblick: die Mitarbeiterbefragung 2019

71 % entspricht einer hohen Teilnahmequote
77 % sind mit der Deutsche Wohnen als Arbeitgeber zufrieden
89 % empfinden die Willkommenskultur als positiv
72 % bewerten das Führungsverhalten im Unternehmen positiv
74 % empfinden das betriebliche Gesundheitsmanagement als hilfreich

To-do: Besserer Informationsfluss zwischen den Organisationseinheiten
To-do: Stärkung einer offenen Feedbackkultur

Das Berichtsjahr 2019 war geprägt von intensiven wie scharf geführten Diskussionen zum angespannten Mietwohnungsmarkt – besonders in Berlin. Im Zentrum dieser öffentlichen Debatte fand sich vielfach die Deutsche Wohnen. In diesem Zusammenhang ist es umso erfreulicher, dass unsere Mitarbeiter zum übergroßen Teil – genauer sind es 82 % – Vertrauen in den Vorstand haben, wenn es um die zukünftige Entwicklung des Konzerns geht.

Aber es gibt auch Felder, in denen noch Potenzial steckt. Dazu gehört neben einem besseren Informationsfluss zwischen den Ebenen und Bereichen auch die Weiterentwicklung einer offenen Feedbackkultur im Konzern. Warum gerade dieses Feld für die Deutsche Wohnen wichtig ist, erklärt Stephanie Krumnow, Human Resources Director Personal- und Organisationsentwicklung: „Wir sind als Deutsche Wohnen immer im Wandel: Es gibt neue Quartiere, neue Geschäftsfelder und neue Mitarbeiter. Und: Mittlerweile arbeiten an den Standorten des Konzerns vier verschiedene Generationen zusammen. Jede Generation hat dabei ihre ganz eigenen Erwartungen an die Arbeit, den Arbeitsplatz, die Arbeitsmethoden und die Zusammenarbeit. Um diese Erwartungen kennenzulernen, um auf diese Erwartungen im Alltag zu reagieren, ist das kontinuierliche Feedback eine wesentliche Voraussetzung.“

Um dieses Thema tiefergehend zu beleuchten, hat Stephanie Krumnows Bereich im Jahr 2019 zwei getrennte Workshops durchgeführt. Den einen mit Mitarbeitern, den anderen mit Führungskräften. Im Zentrum standen zwei Fragen: „Was sind Aspekte einer guten Feedbackkultur?“ und „Was macht die Akzeptanz des Feedbacks aus?“ Als Resultat wurden Maßnahmen entwickelt, die bereits umgesetzt wurden. Dazu gehören ein neues Konzept für die Jahresmitarbeitergespräche, Schulungsvideos für unterschiedliche Zielgruppen und unterschiedliche Anlässe. In naher Zukunft soll mit der Entwicklung eines eigenen Chatbots im Rahmen einer besseren Feedbackkultur auch Neuland betreten werden.

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