Vorwort des Vorstandsvorsitzenden

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wer wirtschaftet, muss Verantwortung übernehmen. Für das Produkt, die Dienstleistung, die Mitarbeiter und die Wirkung des eigenen Wirtschaftens auf Umwelt und Gesellschaft. Mit diesem Magazin zeigen wir, dass wir auf unsere eigene Verantwortung bauen – in jedem Bereich. Keines der genannten Themen ist dabei für uns Neuland. Im Bereich des Klimaschutzes engagieren wir uns zum Beispiel seit Jahren. Gleiches gilt für unsere Fürsorge im Hinblick auf die älter werdende Gesellschaft, auf unsere Mitarbeiter und selbstverständlich auf unsere Kunden. Hier können wir uns zum zweiten Mal im Rahmen einer Mieterbefragung darüber freuen, dass unsere Mieter in ihrer übergroßen Zahl sehr gerne bei uns wohnen und mit uns als ihrem Vermieter zufrieden sind.

Verantwortung zu übernehmen reicht aber allein nicht. Genauso wichtig ist das Gespräch. Das galt im vergangenen Jahr 2019 besonders. Auch durch den in der Öffentlichkeit breit – und häufig auch sehr emotional – geführten Diskurs zur angespannten Situation auf dem Wohnungsmarkt. Wir haben uns in dieser Situation entschieden, den Weg des Dialogs zu gehen. Dass diese Entscheidung die richtige war, bestätigen uns zahlreiche positive Rückmeldungen. Deshalb werden wir das Gespräch mit den Beteiligten auch weiterhin suchen und befördern. Nur auf dem Weg des Dialogs können wir zu dem kommen, was wir im Rahmen unserer Verantwortung für die Menschen in unserem Land als gesellschaftlichen Konsens erreichen wollen: faires Wohnen, das den Mietern verlässliche Qualität im Quartier, in der Wohnung, im Klimaschutz und im Service bietet – und das auf diejenigen Rücksicht nimmt, die auf dem angespannten Wohnungsmarkt Unterstützung benötigen. Hier haben wir mit unserem Mieterversprechen einen konkreten Lösungsweg aufgezeigt. Faires Wohnen bedeutet für uns aber auch, dass wir im Rahmen der sozialen Marktwirtschaft frei wirtschaften können. Faires Wohnen ist aber erst dann möglich, wenn die Politik drückende Aufgaben erledigt hat. Preiswertes Bauland ist hier ein Beispiel, die über bordende Bürokratie mit langwierigen Bearbeitungszeiten ein anderes.

Für uns steht auch in Zukunft fest: Wir werden den eingeschlagenen Weg weitergehen und Verantwortung übernehmen – für Mieter, Mitarbeiter, Umwelt und Gesellschaft.

Ihr
Michael Zahn
Vorstandsvorsitzender der Deutsche Wohnen SE