Der Himmel über Hellersdorf

Das Projekt zur dezentralen Energieversorgung hatte seinen Startschuss 2020 in Berlin. Die Stadt wird zukünftig ein wichtiger Teil des Projektes sein, weil die Deutsche Wohnen hier einen maßgeblichen Teil ihres Bestands besitzt. Im Stadtteil Hellersdorf sind die ersten 20 Photovoltaikanlagen bereits installiert.

Obwohl es an diesem Dezembertag um die Sonne ging, blieb sie fern: Trist und trübe war das Wetter. Die Stimmung der Beteiligten war umso besser, als die neuen Photovoltaikmodule per Kran auf die Dächer der Hochhäuser an der Oelsnitzer Straße gehoben wurden. Dazu Kabeltrommeln und sehr viele Steinblöcke. Ihr Gewicht sorgt dafür, dass die Module trotz des Winds auf dem Boden – oder besser auf den Dächern – bleiben. Die Installation ist aufwändig, wie nicht nur der große Autokran, sondern auch die vielen Monteure deutlich machten. Eine wichtige Rolle kommt einem Hilfsmittel zu, das sich nicht sofort vermuten lässt: einer Drohne. Mit ihr können die Ingenieure und Monteure vorab genau die Flächen bestimmen und abmessen, auf denen die Module installiert werden können.

„Es ist ein Aufwand, der sich lohnt“, sagt Martin Wöbbeking von der BLIS Solar GmbH, die die Arbeiten für die Deutsche Wohnen durchführt. „Mit den 20 hier installierten Anlagen können wir rund 150 Haushalte versorgen und sparen dabei rund 280 Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr ein.“

Die ersten 22 Ladestationen für Elektrofahrzeuge werden ebenfalls in Hellersdorf aufgestellt. Diese sollen teilweise auch öffentlich zugänglich sein. Der Strom zum Laden der E-Fahrzeuge wird dann durch die Photovoltaikanlagen erzeugt.

  • 2.000

    Ladepunkte für Elektrofahrzeuge errichten wir in unseren Beständen

  • 1.000

    Photovoltaikanlagen installieren wir auf den Dächern unserer Gebäude

  • 14.000

    Tonnen CO2 können jährlich durch die PV-Anlagen eingespart werden

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